Autoindustrie: Jobmaschine BMW wird gedrosselt

Autoindustrie
Jobmaschine BMW wird gedrosselt

11000 neue Stellen hat der Autobauer BMW von 2001 bis 2004 in Deutschland geschaffen, 2005 kamen noch einmal 1000 neue Mitarbeiter hinzu. Nun tritt der Konzern jedoch beim Personalaufbau auf die Bremse.

HB MÜNCHEN. „Wir werden die Fluktuation ersetzen und dort Mitarbeiter einstellen, wo wir zukunftsfähige Arbeitsplätze sehen. Wir werden in den nächsten Jahren aber die Belegschaft nicht mehr vergrößern“, sagte BMW-Personalvorstand Ernst Baumann der „Süddeutschen Zeitung“. Dabei sollten Mitarbeiter auf zukunftsträchtige Tätigkeiten umgeschult werden. Damit wolle der Münchener Autobauer verhindern, eines Tages auch Stellen abbauen zu müssen.

Längere Arbeitszeiten sind für den BMW-Personalchef auch ein Mittel, um den Bedarf an qualifiziertem Personal zu decken. „Wir werden alle älter, und wir werden immer weniger“, sagte Baumann. Menschen müssten womöglich auch aus dem Grund mehr arbeiten, weil es die nötige Menge an Mitarbeitern nicht mehr gebe. Bereits im Januar hatte BMW-Chef Helmut Panke erklärt, dass der Konzern 2006 nicht mehr so stark einstellen werde wie in den vergangenen Jahren. „Wir haben so viel Personal an Bord wie wir für weiteres Wachstum brauchen“, sagte er damals.

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