Autoindustrie
Marktstudie: Abschwung am US-Automarkt gebremst

Der dramatische Einbruch bei den Autokäufen in den USA verlangsamt sich. Das Marktforschungsinstitut J.P Power rechnet nur noch mit einem Absatzminus von 19 Prozent. Zum Vergleich: Zu Jahresbeginn lag das Minus noch bei 30 Prozent. Grund: Die US-Abwrackprämie "Cash for Clunkers".

DETROIT. Der Abwärtstrend am US-Automarkt schwächt sich einer Studie zufolge ab. Im Juli werden die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum voraussichtlich nur noch um 19 Prozent auf 780 500 Fahrzeuge zurückgehen, teilte das Marktforschungsunternehmen J.D. Power am Freitag mit. Das wäre ein deutlich schwächerer Rückgang als zu Jahresbeginn, als das Minus oft über 30 Prozent betrug. Im Gesamtjahr rechnen die Marktforscher weiter damit, dass in den USA zehn Mio. Fahrzeuge verkauft werden.

Von der amerikanischen Variante der deutschen Abwrackprämie, die in den USA "Cash for Clunkers" (Bargeld für Schrottlauben) heißt, erwartet J.D. Power dagegen wie viele andere Experten keine allzu große Unterstützung. Das vor kurzem in Kraft getretene Gesetz bietet Käufern von umweltfreundlichen Autos bis zu 4 500 Dollar, wenn sie ihr altes, spritschluckendes Fahrzeug abgeben. Das Programm dürfte aufgrund vieler, teils schwer verständlicher Vorbedingungen allerdings nur wenigen Kunden zugutekommen. Zudem ist der Umfang mit rund einer Milliarde Dollar gering und das Angebot läuft nur bis zum 1. November.

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