Autoindustrie Peugeot verwehrt sich gegen Regierungskritik

Dem Verwaltungsratschef des Autokonzerns PSA ist die Hutschnur geplatzt. Die heftige Kritik der Regierung an geplanten Entlassungen habe den Konzern zum möglichen Ziel feindlicher Übernahmen gemacht, so Thierry Peugeot.
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Thierry Peugeot (rechts), Verwaltungsratschef von PSA Peugeot Citroën, mit Vorstandschef Philippe Varin. Quelle: Reuters

Thierry Peugeot (rechts), Verwaltungsratschef von PSA Peugeot Citroën, mit Vorstandschef Philippe Varin.

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ParisDie Kritik der französischen Regierung an den geplanten Entlassungen beim Autohersteller PSA Peugeot Citroen haben das Unternehmen nach den Worten von Verwaltungsratschef Thierry Peugeot geschwächt. Es könnte damit auch Ziel einer feindlichen Übernahme werden, sagte Peugeot am Donnerstag der Zeitung „Le Figaro“. „Wir akzeptieren Kritik“, sagte er, „aber es gibt Grenzen.“ Er reagierte damit auf Äußerungen von Politikern einschließlich des Präsidenten Francois Hollande, dass das Unternehmen über seine Pläne gelogen habe.

Die Angriffe auf das Unternehmen hätten einen unmittelbaren Einfluss auf die Wahrnehmung der Investoren, warnte Peugeot. Der Aktienkurs war nach der Bekanntgabe des Personalabbaus und einer Werksschließung deutlich eingebrochen. Auf die Frage, ob er einen feindlichen Übernahmeversuch fürchte, sagte Peugeot: „Alles ist möglich. Also müssen wir jetzt handeln.“

  • rtr
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