Autoindustrie Renault will intern neuen Vize-Chef suchen

Der französische Autobauer Renault will für den zurückgetretenen Vize-Chef Patrick Pelata offenbar im eigenen Unternehmen einen Nachfolger suchen. Pelata war über eine peinliche Spionageaffäre gestolpert.
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Au revoir, Patrick: Für den Ex-Vize sucht Renault nun intern einen Nachfolger. Quelle: Reuters

Au revoir, Patrick: Für den Ex-Vize sucht Renault nun intern einen Nachfolger.

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Paris

"Ich denke, es gibt intern mehrere mögliche Kandidaten", sagte Firmenchef Carlos Ghosn der Zeitung "Les Echos" vom Mittwoch. Sein Vize Pelata hatte nach langem Hin und Her zu Beginn der Woche Konsequenzen aus der Spionage-Affäre bei Renault gezogen und das Handtuch geworfen. Ghosn sagte, er selbst habe im Zusammenhang mit der Affäre nie an einen Rücktritt gedacht.

Betrug wurde peinlich für den Konzern

Im Januar hatte Renault drei Manager gefeuert und behauptet, sein Elektro-Auto-Programm sei ausspioniert worden. Später musste der Konzern jedoch einräumen, einem Betrug aufgesessen zu sein und die Spionagevorwürfe zurücknehmen. Der ungeschickte Umgang mit dem vermeintlichen Spionagefall und die erst nach und nach gezogenen Konsequenzen hatten Branchenexperten als Rückschlag für den Autobauer bewertet.

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