Autokonzern: BMW muss nach US-Rückrufaktion Strafe zahlen

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BMW muss nach US-Rückrufaktion Strafe zahlen

Der Autobauer BMW muss in den USA eine saftige Strafe zahlen. Die US-Behörde für Straßensicherheit (NHTSA) wirft dem Autobauer ein zu langsames Melden von Mängeln vor.
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Washington/ChicagoDer Autobauer BMW muss wegen Verzögerungen bei Rückrufaktionen und der Meldung technischer Defekte in den USA drei Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro) Strafe zahlen. Das teilte die US-Behörde für Straßensicherheit (NHTSA) am Freitag mit. Der Autokonzern habe der Entscheidung zugestimmt.

Es seien 16 Rückrufaktionen von BMW Nordamerika im Jahr 2010 untersucht worden, bei der mehr als 338.000 Pkw und Motorräder betroffen waren. Dabei habe sich herausgestellt, dass der Autobauer die Behörde nicht gemäß den herrschenden Bundesgesetzen und nicht „schnell genug“ informiert habe. Diese Meldung muss innerhalb von fünf Tagen erfolgen.

Es gebe eine „besorgniserregende Tendenz“ bei BMW, bei einer ersten Information der Behörden nur wenige Details anzugeben, erklärte die NHTSA. So würden wichtige Angaben fehlen, etwa wie ein festgestellte Problem behoben werden könne. „Es ist für die Sicherheit auf der Straße von großer Bedeutung, dass Defekte und Rückrufe schnell gemeldet werden“, erklärte NHTSA-Chef David Strickland.
Als Teil der Einigung habe sich BMW bereit erklärt, Änderungen bei seiner Abwicklung von Rückrufaktionen durchzuführen, hieß es.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur
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Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Autokonzern: BMW muss nach US-Rückrufaktion Strafe zahlen "

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  • 16 Rückrufe in den USA und alle versucht zu vertuschen!!!
    Typisch BMW, auch bei uns gibt z.B. BMW keine Werksgarantie mehr, die wissen schon warum. Aber täglich Premiumgegacker, leider sind nur die Preise Premium.

  • OMG ! das ist doch so durchsichtige Politik und Attacke im Wirtschafts-Krieg der US-Hersteller, haben die schon mal überlegt, warum sie hierzulande keinen Reifen auf die Strasse kriegen und ihre Stellvertreter "unter-performieren" ??

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