Autokonzern
VW stellt in Brasilien 900 Arbeiter frei

Wegen der schleppenden Auto-Nachfrage in Brasilien will Volkswagen 900 Mitarbeiter vorübergehend freistellen. Brasilien ist für VW der viertgrößte Einzelmarkt nach China, Deutschland und den USA.
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Sao PauloWegen der schleppenden Auto-Nachfrage in Brasilien will Volkswagen 900 Arbeiter vorübergehend freistellen. VW nutze die vertraglich vereinbarten Möglichkeiten, um auf die Nachfrageentwicklung zu reagieren, teilte die brasilianische Landesgesellschaft des Autokonzerns in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) mit. Der Freistellungen an den Standorten Sao Bernardo do Campo bei Sao Paulo und Sao Jose dos Pinhais im Süden des Landes würden am 5. Mai beginnen, teilte die Gewerkschaft der Metallarbeiter mit. Nach den Vereinbarungen der Gewerkschaften mit den im Land tätigen Autoherstellern können Arbeiter für bis zu fünf Monate freigestellt werden. Sie erhalten einen Teil des Gehalts vom Arbeitgeber - in diesem Fall VW -, für den Rest kommt die Arbeitslosenversicherung auf.

Brasilien ist für VW der viertgrößte Einzelmarkt nach China, Deutschland und den USA. Im März verkaufte VW in der größten südamerikanischen Volkswirtschaft 240.000 Fahrzeuge, 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Hinweis: In einer früheren Version des Artikels wurde von einem Verlust von 900 Arbeitsplätzen berichtet. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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