Autokrise
BMW streicht Stellen bei Mini-Produktion

Der Autobauer BMW streicht 850 Jobs in seiner englischen Mini-Fabrik bei Oxford. Und er ist nicht der Erste: In der britischen Automobilindustrie waren in den vergangenen Wochen tausende Arbeitsplätze gestrichen worden.

HB LONDON. Betroffen sind die Zeitarbeiter der Wochenendschichten. Wegen der weltweiten Absatzkrise werde im Werk Cowley ab März statt an sieben nur noch an fünf Tagen in der Woche gearbeitet, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Aufgrund des schleppenden Geschäfts auf dem Automobilmarkt werden in dieser Woche die Bänder in der Fabrik stillstehen. Die 4 500 Beschäftigten hatten erst am 5. Januar nach einer verlängerten vierwöchigen Weihnachtspause wieder ihre Arbeit aufgenommen.

In der britischen Automobilindustrie sind in den vergangenen Wochen tausende Arbeitsplätze gestrichen worden. So hatte der US-Autoriese Ford angekündigt, 850 Jobs im Königreich abbauen zu wollen. Der Luxusautobauer Jaguar Land Rover (JLR) hatte zunächst 850 Zeitarbeiter-Stellen, später weitere 450 Jobs gestrichen. Und auch der Sportwagenhersteller Aston Martin trennte sich von 600 Mitarbeitern.

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