Autokrise
Ford plant Kurzarbeit

Der Vorstandschef überlegte offiziell vor kurzem noch - nun ist es wohl soweit: Ford will in Kurzarbeit gehen. Betroffen ist unter anderem das Werk in Saarlouis mit gut 4100 Beschäftigten.

HB KÖLN. Der US-Autobauer Ford plant Kurzarbeit in seinen deutschen Werken in Köln und Saarlouis. Der genaue Umfang sei noch unklar, sagte Ford-Sprecher Bernd Meier der Deutschen Presse-Agentur dpa in Köln "Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat laufen derzeit."

Betroffen seien das Kölner Fiesta-Werk, in dem 4 100 Menschen arbeiten, sowie die Fahrzeugproduktion und der benachbarte Zulieferpark in Saarlouis mit insgesamt 8 500 Beschäftigten. Als Grund für die Pläne nannte Meier einen Nachfrageeinbruch auf wichtigen Exportmärkten, vor allem Großbritannien und Spanien. Rund 80 Prozent der in Deutschland produzierten Ford-Fahrzeuge gingen ins Ausland.

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