Autokrise
GM bleibt auf Saab sitzen

Das Zittern in Schweden geht weiter. Was wird aus der Traditionsmarke Saab? Laut einem Pressebericht hat General Motors immer noch keinen Interessenten für das Tochterunternehmen gefunden.

HB NEW YORK. Der schwer angeschlagene US-Autobauer General Motors (GM) findet einem Medienbericht zufolge keinen Käufer für seine schwedische Tochter Saab. Es gebe bisher keine Interessenten, berichtete das Fachmagazin "Automotive News" am Donnerstagabend im Internet unter Berufung auf Insider.

Mitte Dezember hatte die schwedische Regierung Saab und der Ford-Tochter Volvo angesichts massiver Probleme Unterstützung in Milliardenhöhe zugesagt. Auch Volvo steht zum Verkauf.

Die Opel-Mutter General Motors wird derzeit in den USA mit milliardenschweren Regierungskrediten vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt. Auch für die ebenfalls zum Verkauf vorgesehene GM-Geländewagenmarke Hummer ist bisher kein Käufer bekannt.

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