Autokrise
GM expandiert munter in der Krise

Der angeschlagene US-Autobauer General Motors eröffnet mitten in einer existentiellen Krise eine neue Fertigungslinie in Russland. Und: Die Produktion in Kaliningrad soll auch noch ausgebaut werden.

HB MOSKAU. Mitten in der Finanzkrise hat der schwer angeschlagene US-Autokonzern General Motors (GM) bereits die zweite Produktionsstätte in Russland in diesem Monat eröffnet. Mit der 80 Millionen Euro teuren Fertigungsanlage im Autowerk Awtotor in Kaliningrad (Königsberg) sollen jährlich etwa 30 000 Wagen des Modells Chevrolet Lacetti gebaut werden. Das sagte Awtotor- Generaldirektor Waleri Gorbunow am Freitag nach der Inbetriebnahme. Der Opel-Mutterkonzern will die Produktion in Kaliningrad noch weiter ausbauen, wie die Agentur Interfax meldete. Am 7. November hatte das US-Unternehmen bereits bei St. Petersburg eine 235 Millionen Euro teure Produktionsstätte für 70 000 Wagen pro Jahr eröffnet. In Kaliningrad lässt GM ebenso wie BMW und KIA seit Jahren Autos montieren. Ausländische Autobauer rechnen in Russland trotz der Finanzkrise weiter mit einem Wachstum bei Kleinwagen und Mittelklasse-Fahrzeugen.

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