Autokrise
Nissan fährt ins Null-Wachstum

Carlos Ghosns Optimismus ist weg. Der Nissan/Renault-Chef rechnet im laufenden zweiten Geschäftsjahr bei Nissan nur noch mit einer schwarzen Null.

HB TOKIO. Nissan-Chef Carlos Ghosn rechnet einem Interview zufolge im laufenden zweiten Geschäftshalbjahr nur noch mit einer schwarzen Null beim Gewinn des Autoherstellers. Ein Unternehmenssprecher relativierte die am Mittwoch vom „Wall Street Journal“ veröffentlichten Äußerungen aber und betonte, es handle sich um keine wörtlich zu nehmende Zielmarke.

Vielmehr habe Ghosn nur die erwartete Geschäftsentwicklung charakterisiert. Nissan bleibe bei seiner Ende Oktober gegebenen Prognose von 33,7 Mrd. Yen (276 Mio. Euro) Nettogewinn für das Halbjahr bis zum 31. März 2009. Für den französischen Autobauer Renault, den Ghosn ebenfalls führt, senkte er seine Prognose für die operative Gewinnmarge im laufenden Jahr auf rund 2,5 Prozent von zuletzt 2,5 bis drei Prozent. Auch die Zielmarke von sechs Prozent Gewinnmarge im Jahr 2009 werde Renault wohl verfehlen, ließ er durchblicken.

„Wir müssen anerkennen, dass 2009 eines der schwierigsten der letzten 50 Jahre für unsere Branche und für die Gesamtwirtschaft sein wird“, sagte Ghosn in dem Interview. „Ich glaube nicht, dass irgendjemand eine Spitzenleistung erwarten würde.“

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