Autokrise
Opel hat wieder Geld – Insignia sei Dank

Spätestens Ende Mai sollte Opel eigentlich das Geld ausgehen - nun reicht die Liquidität des Autobauers wohl doch länger als gedacht. Das sagte -Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz dem Handelsblatt. Der Dank gilt dem Opel Insignia. Wegen der Mittelklasselimousine soll Opel nun wieder ein kleines Finanzpolster haben.

FRANKFURT. Der Autobauer Opel hat sich im Ringen um seine Zukunft etwas Luft verschafft. „Die Liquidität ist gesichert“, sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz dem Handelsblatt. „Wir haben Zeit, um Opel Europa zu bauen.“ Informationen der „Bild“-Zeitung, wonach die Liquidität nun bis August reiche, wurde in Unternehmenskreisen allerdings nicht bestätigt. „Das ist aus der Luft gegriffen“, sagte eine mit der Situation vertraute Person.

Bisher hatte der Europa-Chef des Opel-Mutterkonzerns General Motors, Carl-Peter Forster davon gesprochen, dass die Barmittel des Unternehmens bis zum Ende des zweiten Quartals reichen würden.

Der gute Verkaufsstart des neuen Mittelklassemodells Insignia habe nun aber dafür gesorgt, dass sich Opel ein weiteres Finanzpolster anlegen konnte. Durch die neue Liquidität wäre Opel auch bei einer Insolvenz seines Mutterkonzerns aus den USA zum 1. Juni nicht sofort in Zahlungsschwierigkeiten, hieß es.

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