Autokrise schlägt durch
Gewinn von Lanxess bricht ein

Ein herber Gewinneinbruch macht Lanxess zu schaffen. Der Chemiekonzern erwirtschaftet nur einen Mini-Überschuss. Die Prognose für 2014 ist nicht zu halten, Umbaumaßnahmen werden folgen. Die Anleger strafen die Aktie ab.
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FrankfurtDer Chemiekonzern Lanxess hat nach einem herben Gewinneinbruch im abgelaufenen Quartal seine Ergebnisprognose für das kommende Jahr gekippt. „Die Rahmenbedingungen für unsere Geschäfte bleiben schwierig und die angespannte Stimmung in Europa zeigt sich nun auch in anderen für uns wichtigen Märkten wie China und Brasilien“, räumte Konzernchef Axel Heitmann am Dienstag in Köln zur Vorlage des Zwischenberichts zum zweiten Quartal ein.

Das Ziel eines um Sondereinflüsse bereinigten operativen Gewinns (Ebitda) von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2014 sei nun nicht mehr realistisch. Das mittelfristige Ergebnisziel von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2018 bleibe zwar bestehen – es sei aber nun schwerer zu erreichen.

Bei Anlegern kam dies nicht gut an: Die Titel brachen um 7,9 Prozent auf 42,80 Euro ein und waren damit im Dax das Schlusslicht. „Die Zahlen sind schlecht und Besserung ist kurzfristig wohl nicht zu erwarten, wenn das Ziel für 2014 wackelt“, sagte ein Händler. Die Analysten von Equinet halten den Ausblick für „mehr als enttäuschend“ und kündigen eine Anpassung ihrer Gewinnschätzung für das laufende Jahr an. Die Erwartungen für danach ließen sie aber unverändert.

Konzernchef Heitmann rechnet nicht mehr damit, dass sich die Geschäftslage in der zweiten Hälfte dieses Jahres erholt. Vor allem in Asien bauten Kunden nach wie vor ihre Lager ab. Lanxess hatte bereits sein Investitionsbudget für dieses Jahr auf 600 Millionen Euro gekürzt. „Derzeit arbeiten wir an einer Überprüfung der Strategie und weiteren Maßnahmen“, erklärte Heitmann. Lanxess plant Einsparungen und Schritte zur Verbesserung der Schlagkraft. „Ergebnisse werden wir Mitte September vorstellen“, kündigte der Lanxess-Chef an. Für das laufende Jahr stellte Heitmann einen bereinigten operativen Gewinn von 700 bis 800 Millionen Euro in Aussicht nach einem Rekordgewinn von 1,2 Milliarden 2012.

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  • Es verwundert mich immer wieder das in letzter Zeit, Tage vor einer Nachricht, enorm hohe Leeverkäufe stattfinden (nachzulesen im www.bundesanzeiger.de) So bei Lanxess von der Highbridge Capitol Managment PLC bereits am 30.07.13. Bei VW am 01.08.13 von der BG Master Fund PLC, auf die wirklich schlechte Nachricht warten wir noch ... Und sehr schön bei K+S. Tage bevor der Russe von Uralkali seine verwirrte Geschäftsidee offenbarte, wurden enorme Leerverkäufe mehrerer Hedge Fonds getätigt. Den Analysten und den einschägigen Fachzeitschriften reichte diese eine filmreife Vorstellung um die Kursempfehlungen mehr als zu halbieren und den Fonds auf Kosten der Kleinanleger den Allerwertesten zu vergolden. Vom Gefühl ist Börse/Aktie keine sichere Geldanlage mehr. Da ist es kein Wunder das die Deutschen sich von der Börse fernhalten, mit Recht ! Xetra, die Analysten und ihre Helfer sind nur noch ein grosses Casino mit mafiöser Struktur.

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