Autokrise
Südkoreas Autoindustrie: Schluss mit dem Höhenflug

Gleich um 13 Prozent ist der Absatz der südkoreanischen Autobauer im Dezember eingebrochen. Besonders arg traf es die Unternehmen auf dem Heimatmarkt, wo mehr als 20 Prozent weniger Autos verkauft werden konnten.

HB SEOUL. Der Absatz der südkoreanischen Autobauer ist im Zuge der weltweiten Konjunkturflaute im Dezember um 13 Prozent eingebrochen. Die fünf Hersteller des Landes teilten am Freitag mit, zusammen 406 060 Fahrzeuge verkauft zu haben. Ein Jahr zuvor waren es noch rund 60 000 Autos mehr. Der Absatz in Übersee ging demnach um 9,8 Prozent zurück, auf dem Heimatmarkt sank er sogar um 23,2 Prozent.

Die Autobranche leidet derzeit weltweit unter einem starken Rückgang der Nachfrage. Insbesondere in den USA sind die Verkaufszahlen drastisch eingebrochen. Südkoreas Autobauer wie Hyundai und seine Tochterfirma Kia gelten zwar unter anderem wegen ihres Angebots an Kleinwagen als vergleichsweise gut positioniert. Zuletzt sahen aber auch sie sich wegen der Flaute auf dem Automarkt zu Produktions- und Arbeitszeitkürzungen gezwungen.

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