Autokrise
Toyota stoppt Pläne für neue Werke

Die weltweite Krise der Autobranche bekommen jetzt auch Länder zu spüren, in denen die Konzerne produzieren. So hat Toyota offenbar Pläne für den Bau von neuen Werken einem Bericht zufolge vorerst auf Eis gelegt. Betroffen sind Russland und Thailand.

HB TOKIO. Damit reagiert der weltgrößte Autobauer laut einem Bericht der Zeitung "Sankei" auf den Einbruch der weltweiten Nachfrage nach Autos. Das Blatt beruft sich auf einen ungenannten Unternehmensvertreter. Toyota hatte im vergangenen Monat den ersten operativen Verlust in der Geschichte des Unternehmens für das Geschäftsjahr bis Ende März in Aussicht gestellt. Als Gründe nannte der Konzern einen deutlichen Absatz-Rückgang sowie den Anstieg der Landeswährung Yen.

Das Unternehmen kündigte an, seine Investitionsausgaben und die Autoproduktion herunterzufahren, um die Absatzschwäche zu bewältigen. Noch im Juni hatte Toyota erklärt, in Thailand eine neue Fabrik für Dieselmotoren errichten zu wollen. In Russland wollte der Konzern dem Zeitungsbericht zufolge eine weitere Fabrik bauen, nachdem ein im Dezember 2007 in St. Petersburg in Betrieb genommenes Werk seine Produktionsziele nicht erfüllt hatte.

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