Automarkt
Amerikaner kaufen mehr Autos

Die Erholung des US-Automarkts geht weiter. Den sechsten Monat in Folge haben sich die Absatzzahlen der Hersteller verbessert. Absoluter Gewinner ist die Daimler-Tocher Mercedes Benz: Ihr Absatz stieg um 55 Prozent.
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Frankfurt/DetroitDie deutschen Autobauer legen auf dem US-Markt ein beeindruckendes Tempo vor: Audi, Mercedes-Benz und Mini stellen für den November Verkaufsrekorde auf, auch VW und BMW werden teils deutlich mehr Autos los. Einzig Porsche muss Abstriche machen.

Überhaupt sind die Amerikaner zum Ende des Jahres in Kauflaune. Nach einer noch unvollständigen Auswertung des Branchenblatts „Automotive News“ vom Donnerstag stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um satte 19 Prozent. Gewinner unter den US-Marken war Chrysler.

VW konnte 28.400 Fahrzeuge seiner Stammmarke verkaufen, was ein Plus von 41 Prozent bedeutet. Besonders stark legte der neu auf den Markt gebrachte US-Passat zu. In zwei Monaten hat VW schon mehr der großen Limousinen verkaufen können als im gesamten Vorjahr. Auch der neue Beetle hat viele Fans gefunden.

„Der November war ein fantastischer Monat für Volkswagen“, sagte Nordamerika-Chef Jonathan Browning am Donnerstag. Die US-Autozeitschrift „Motor Trend“ kürte den Passat zum „Auto des Jahres 2012“. Der Wagen ist größer als sein europäisches Pendant, wird aber gleichzeitig zu einem günstigeren Einstiegspreis angeboten. Das hatte die Nachfrage in die Höhe schnellen lassen.

Bei Mercedes-Benz verdoppelten sich die Verkäufe der C-Klasse dank eines Modellwechsels. Der sportlichere Wagen habe vor allem mehr junge Leute und Mercedes-Erstkäufer angelockt, erklärte der Hersteller. Insgesamt wurde Mercedes-Benz samt der Tochter Smart 28.300 Autos los und damit 55 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

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