Automobil
Porsche bündelt Entwicklung und verkauft US-Tochter

Die Porsche AG, Stuttgart, bündelt die Entwicklungs- Dienstleistungen für andere Automobilhersteller und verkauft deshalb die US- Tochtergesellschaft Porsche Engeneering Services (PES) an den kanadischen Automobilzulieferer Magna International Inc.

HB STUTTGART. „Wir werden künftig aus Gründen der Effizienz alle Entwicklungsaktivitäten für externe Kunden durch die Porsche Engineering Group GmbH am Standort Weissach steuern“, begründete Wolfgang Dürheimer, Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG, am Donnerstag.

Beide Unternehmen haben einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet, wie der Sportwagenhersteller weiter mitteilte. Angaben zum Verkaufspreis wurden nicht gemacht. Die PES war 1990 gegründet worden und gehörte zur Porsche Engineering Group GmbH in Weissach. Die 120 Mitarbeiter in Troy haben Porsche zufolge Entwicklungsaufträge primär für den amerikanischen Markt bearbeitet.

Nach der Übernahme soll die PES Troy in das Magna-Tochterunternehmen Magna Steyr Nordamerika integriert werden, zu der das Engineering-Center in Detroit und das Lackierwerk in Toledo gehören. Magna Steyr Nordamerika beschäftigt rund 300 Mitarbeiter.

„Für Magna bedeutet die Akquisition der PES Troy eine gezielte strategische Erweiterung der Engineering-Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt. Durch die hohe Kompetenz, speziell im Bereich der Karosserie-Entwicklung, können wir unseren Kunden in der Automobilindustrie künftig ein vertieftes und erweitertes Leistungsspektrum anbieten,“ so Siegfried Wolf, Co-CEO von Magna International.

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