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Automobilbranche: Fiat schafft ein Rekordergebnis

Der italienische Autokonzern Fiat hat die lange anhaltende Krise aus den 90er-Jahren hinter sich gelassen und 2007 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds blickt Konzernchef Sergio Marchionne optimistisch in das neue Jahr.

MAILAND. 2007 hat der Konzern seinen Gewinn um mehr als drei Viertel auf 2,1 Mrd. Euro gesteigert. Mit neuen Modellen hat der Turiner Traditionskonzern seinen Marktanteil in Westeuropa um 0,4 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent erhöht. Auf dem italienischen Heimatmarkt kam Fiat im vierten Quartal auf 31 Prozent.

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Der Kurs der Fiat-Aktie reagierte gestern mit einem Plus von zwischenzeitlich mehr als sieben Prozent. Allerdings hatte der Titel an den Vortagen in der allgemeinen Panikstimmung an den Weltbörsen mehr als elf Prozent eingebüßt. Grund waren die schwachen Ergebnisse der US-Landmaschinen-Tochter CNH und die allgemeine Sorge, dass eine Kreditklemme auch die Autokonzerne treffen werde. UBS bestätigte gestern dennoch seine Kaufempfehlung für Fiat.

In diesem Jahr rechnet Fiat damit, dass der europäische Automarkt dasselbe Absatzniveau wie 2007 erreicht. In Westeuropa will der Konzern seinen Marktanteil erhöhen und verstärkt in Werbekampagnen und in das Händlernetz investieren.

Fiat erwartet, dass sich die "Turbulenzen an den Finanzmärkten nur begrenzt auf die Realwirtschaft auswirken werden und sich auf die USA beschränken" werden. Dort könne die Immobilienkrise die Nachfrage nach Baumaschinen schwächen. Bei Landwirtschafts-Fahrzeugen dagegen rechnet Fiat in den USA mit einer stärkeren Nachfrage.

Die LKW-Tochter Iveco könnte in der ersten Jahreshälfte von einem steigenden Markt in Zentral- und Osteuropa profitieren. Vor diesem Hintergrund hält das Unternehmen an seinen Zielen für 2008 fest, bei einem Umsatz von mehr als 60 Mrd. Euro am Ende einen Nettogewinn von 2,4 bis 2,6 Mrd. Euro zu erwirtschaften.

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