Automobilbranche
Leoni will das Umsatzziel 2013 übertreffen

Der Vorstandschef von Leoni ist zufrieden mit den Umsätzen des zweiten Quartals. Dennoch spürt auch sein Unternehmen, dass die Massenhersteller im krisengeschüttelten Europa weiter unter Druck stehen.
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NürnbergDie Nachfrage nach technisch gut ausgestatteten Oberklasse-Autos in China und in den USA lässt den Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni auf bessere Geschäfte im laufenden Jahr hoffen. „Die 3,7 Milliarden Euro Umsatz werden wir sicher schaffen, und werden sie auch ein bisschen übertreffen“, sagte Vorstandschef Klaus Probst in einem am Dienstag veröffentlichten Reuters-Interview.

Das zweite Quartal sei vom Umsatz her „besser als das erste“ gelaufen. „Wir sind eigentlich zufrieden.“ 2013 sei ein Übergangsjahr. Das Ergebnis werde unter dem Vorjahreswert liegen, weil hohe Anlaufkosten für 16 neue Projekte zu Buche schlügen, bekräftigte er.

Im krisengeschüttelten Europa spüre auch der Zulieferer, dass die Massenhersteller weiter unter Druck seien. Größter Kunde des Nürnberger Unternehmens ist der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen. Die Verkaufszahlen hätten in Europa noch nicht richtig den Boden gefunden, sagte Probst.

Das Volumensegment werde sich aber wieder erholen. Für Leoni werde das Geschäft in Europa in den nächsten drei, vier Jahren um fünf bis zehn Prozent zulegen. Der meiste Schub komme im Moment durch Lieferungen an Oberklasse-Hersteller wie BMW oder Daimler für ihre Produktionen in China und den USA. Leoni wachse in den nächsten Jahren "massiv außerhalb Europas".

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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