Automobilbranche Online bei Tempo 200

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Online mit dem Touchpad am Lenker

Auch in der C-Klasse wird künftig die Google-Suche und Facebook integriert. Über ein Drehrad können Autofahrer das System bedienen, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen. Audi lässt die Fahrer in einigen Modellen wie dem A8 auf einem Touchpad malen. In der nächsten Version soll das Touchpad direkt in den Auswahl-Drehknopf integriert sein. Damit die Beantwortung von E-Mails nicht zur Gefahr für den Verkehr wird, werden E-Mails vorgelesen. Sprachsteuerungen sollen die Sicherheit zusätzlich erhöhen.

Mit einigen Diensten suchen die Autohersteller auch die direkte Konkurrenz zu den Smartphone-Anwendungen, insbesondere in der Navigation. Gemeinsam mit dem US-Spezialisten Inrix entwirft Audi derzeit ein System, das Verkehrsinformationen in Echtzeit verarbeiten, über das Mobilfunknetz ins Auto senden – und so Staus schneller erfassen kann. BMW bietet eine Kennzeichen-Suche an, mit der man zum Beispiel auf der Urlaubsfahrt kurz nachsehen kann, aus welcher Region der Vordermann kommt.

Das größte Problem der Hersteller: Bei hohen Geschwindigkeiten und auf dem Land fehlt oft ein Netz mit einer brauchbaren Geschwindigkeit für viele Anwendungen. Ein stabiles mobiles Datennetz ist auch die Voraussetzung dafür, Autos untereinander zu vernetzen. Der Funkstandard LTE soll Abhilfe schaffen, doch bis der flächendeckend ausgebaut ist, wird es noch Jahre dauern. Bis dahin müssen die Autohersteller überlegen, wie sie ihren Kunden auch unterwegs eine sichere Verbindung garantieren können oder ob sie dieses Feld den Mobilfunkunternehmen überlassen.

Mit Informationen von dpa                                

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2 Kommentare zu "Automobilbranche: Online bei Tempo 200"

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  • Da stimmer ich Herrb Steinberg zu. Immer höhere Fahrzeugdichte auf unseren Fernstraßen und dann mal eben... Dann musszu denn ermahnenden Schildern mit Kinderbildern von Opa oder Papa mit Todestag auch noch eine Tablet PC Abbildung hinzuommen. An alle Autohersteller: das ist die falsche Stossrichtung! Nur um eine Zielgruppe zu erreichen, die sich dann noch mehr im Videogame wähnt nur leider real und in gefährlciher Echtzeit.

  • Wer aber unabhängig von seiner Geschwindigkeit - es müssen ja nicht gleich 200 km/h sein - einen Unfall verursacht, während er online ist, sollte ohne weitere Berücksichtigung seines zuvor in Flensburg erreichten Punktestandes den Führerschein sofort verlieren. Mobil telefonieren, sofern keine Freisprechanlage vorhanden, verboten? Autokennzeichen googlen, Hotels suchen, Moorhühner schießen, online-Filmchen gucken während der Fahrt erlaubt? Was für ein Wahnsinn!!

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