Automobilhersteller
GM zieht an Toyota vorbei

Im Wettstreit um den Titel des weltgrößten Automobilherstellers gibt es wieder einen neuen Favoriten. Nachdem Toyota in den vergangenen Jahren beständig aufholte und im ersten Halbjahr an General Motors vorbeizog, liegen nun die Amerikaner wieder vorn.

HB TOKIO. Im Rennen zwischen dem japanischen Autokonzern Toyota und seinem US-Rivalen General Motors (GM) um den Titel des absatzstärksten Autobauers der Welt hat GM die Nase wieder knapp vorn. Wie Toyota am Montag bekannt gab, verkaufte die Gruppe in den ersten neun Monaten 2007 rund 7,05 Millionen Autos. Damit legte der expandierende Branchenprimus zum Vorjahr zwar um sieben Prozent zu, blieb jedoch hauchdünn hinter den 7,06 Millionen verkauften Autos von GM zurück. In den ersten sechs Monaten hatte Toyota erstmals seinen US-Rivalen als absatzstärkster Autobauer der Welt überholt, was Erwartungen am Markt geschürt hatte, dass die Japaner den US-Riesen auch bezogen auf das gesamte Jahr erstmals seit 77 Jahren vom Thron stoßen würden.

Doch nun, da GM im dritten Quartal wieder aufholen und seinen Absatz in aufstrebenden Märkten aufstocken konnte, bleibt das Rennen zwischen Toyota und GM weiter spannend. Am Montag büßte die Toyota- Aktie in Tokio angesichts der Festigung des Yen zum Dollar um 130 Yen oder rund zwei Prozent auf 6120 Yen ein. Eine Abschwächung des Dollars schadet Toyotas Erlösen auf seinem wichtigsten Markt USA.

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