Automobilindustrie
BMW und Mercedes erreichen Absatzrekord

Die deutschen Automobilhersteller haben für den vergangenen September neue Absatzrekorde gemeldet. Der abgelaufene Monat war beim Export der erfolgreichste September, den die deutschen Hersteller je verzeichnen konnten. Deutliche Zuwächse vermeldeten zugleich BMW und die Mercedes Car Group.

HB STUTTGART. Die Mercedes Car Group hat im vergangenen Monat den besten September-Absatz aller Zeiten erreicht. Die Verkäufe legten um 4,9 Prozent auf 117 900 Autos zu, teilte Daimler-Chrysler mit. Die Kernmarke Mercedes-Benz steigerte ihren Absatz um 8,4 Prozent ebenfalls auf einen Rekordwert von 106 500 Fahrzeugen.

Nach neun Monaten konnte die Mercedes Car Group mit 878 600 Autos (plus 0,7 Prozent) erstmals in diesem Jahr den Vorjahresabsatz übertreffen. Damit kommt der neue Mercedes-Chef Dieter Zetsche dem angestrebten Ziel näher, im gesamten Jahr 2005 den Vorjahresabsatz von 1,22 Millionen Fahrzeugen zu übertreffen.

In Deutschland konnte die Car Group im September den Absatz mit 36 700 Autos um 6,3 Prozent steigern. Nach drei Quartalen hinken die Verkäufe mit 258 000 Autos im Kernmarkt Deutschland dem Vorjahreswert aber noch um 5,4 Prozent hinterher. Der smart-Absatz brach im schwierigen Kleinwagenmarkt im September um 19,6 Prozent ein. Nach neun Monaten wurden aber mit 104 700 Autos noch 6,6 Prozent mehr abgesetzt. Nach Beseitigung der Qualitätsprobleme stiegen die Verkäufe der E-Klasse mit einem Zuwachs von acht Prozent erneut. Damit habe man die weltweite Marktführerschaft im Oberklasse-Segment weiter ausgebaut, hieß es beim Stuttgarter Autokonzern.

Der Münchner Autobauer BMW steigerte mit seinen drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ebenfalls den Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 Prozent auf 131 705 Fahrzeuge. Vor allem bei der Stammmarke BMW boomte die Nachfrage mit einem Plus von 13,5 Prozent.

Insgesamt stiegen die Exporte aller deutschen Hersteller seit Jahresbeginn mit 2,8 Millionen Neuwagen mit einem Zuwachs von zwei Prozent auf einem neuen Rekordniveau. In Westeuropa hätten die deutschen Hersteller bei Diesel-Pkw inzwischen einen Marktanteil von knapp 47 Prozent. Im Inland stiegen die Pkw-Neuzulassungen den Angaben zufolge um 3,5 Prozent, die deutschen Hersteller hätten dabei ihren Marktanteil auf 72,4 Prozent ausgebaut.

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