Automobilzulieferer Punch
Belgier würden Smart gerne kaufen

Der belgische Automobilzulieferer Punch International ist nach einem Medienbericht an der defizitären Kleinwagenmarke Smart interessiert.

HB BRÜSSEL/BÖBLINGEN. Vorstandschef Guido Dumarey sagte der Brüsseler Tageszeitung „De Standaard“ (Mittwochsausgabe): „Ich finde es bedauerlich, dass das nun herausgekommen ist.“ Jedermann wisse, dass Punch Ambitionen habe, aber der Zeitpunkt sei ungünstig. Ein Sprecher der Smart GmbH in Böblingen wollte den Bericht nicht kommentieren.

Die Punch-Gruppe stellt in Belgien und Osteuropa Plastik- und andere Teile für Autos her. Dumarey hatte der Zeitung im vergangenen Jahr gesagt, sein Traum sei der Bau eines Hybridautos mit Benzin- und Elektromotor. Er hatte sich dabei aber nicht explizit auf Smart bezogen.

Smart liegt nach den Worten von DaimlerChrysler-Vorstandschef Dieter Zetsche mit der Sanierung im Plan. Bis 2007 soll die Marke schwarze Zahlen schreiben. Es sind in den vergangenen Monaten immer wieder Interessenten für Smart ins Spiel gebracht worden. Der Stuttgarter Autokonzern hat Berater von Goldman-Sachs beauftragt, Angebote dafür zu prüfen. In Branchenkreisen ist bekannt, dass es etliche unseriöse oder unrealistische Angebote für Amart gibt.

Verhandelt wird offiziell nur mit einem britischen Konsortium, dass unter dem Namen „Project Kimber“ den im Zuge der Sanierung eingestellten Smart Roadster weiterbauen will. Hierbei geht es aber einzig um das Modell und nicht um Smart als Ganzes.

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