Automobilzulieferer
Schumag will 200 Stellen streichen

Der Automobilzulieferer Schumag will ein Drittel seiner Stellen streichen. Die Absatzkrise in der Autobranche habe die Nachfrage nach den Schumag-Produkten einbrechen lassen, begründete die ehemals zum insolventen Anlagenbauer Babcock gehörende Aachener Firma.

HB DÜSSELDORF. Die seit Januar laufende Kurzarbeit reiche nicht aus, um die Folgen des Abschwungs aufzufangen. Daher habe der Vorstand den Abbau von 200 Stellen beschlossen. Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und Sozialplan sollen in Kürze aufgenommen werden.

Schumag hatte sich im Herbst vom Maschinenbau getrennt und diesen an das Düsseldorfer Familienunternehmen SMS verkauft. Mit der verbliebenen Präzisionstechnik setzte die Firma 2007/08 (per Ende September) mit rund 740 Mitarbeitern 61,9 Mio. Euro um und verdiente operativ 96 (Vorjahr: 272) Mio. Euro.

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