Automobilzulieferer steigert Gewinn
Winterreifen halten Conti in der Spur

Der Reifenhersteller und Autozulieferer Continental hat den Absatz von Winterreifen europaweit bis Ende Oktober um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert.

HB HANNOVER. Conti habe damit seine Marktführerschaft ausgebaut, da der Gesamtmarkt für Winterreifen in Europa lediglich um zehn Prozent zugelegt habe, teilte Conti am Mittwoch in Hannover mit. Besonders gut laufe der Heimatmarkt Deutschland für Conti, wo in diesem Jahr jeder zweite Autofahrer Winterreifen aufziehe. Im Vorjahr habe die Umrüstquote noch bei 46 Prozent gelegen. Der Winterreifenmarkt in Deutschland wird Branchenangaben zufolge in diesem Jahr auf rund 20 Millionen Reifen wachsen. Conti selbst hat diesen Angaben zufolge einen Marktanteil in Deutschland von rund einem Drittel.

Auch in Österreich, Schweiz und in Frankreich profitiere Conti von steigendem Winterreifenabsatz, teilte das Unternehmen weiter mit. Das Winterreifen-Geschäft habe in diesem Jahr früher begonnen als im Vorjahr. Wie es sich in den kommenden Wochen entwickeln werde, hänge sicherlich auch von der Witterung ab. Conti hat sich in diesem Jahr bereits zuvor deutlicher als erwartet von der schwachen Autokonjunktur abgesetzt. Mit einem Sprung beim operativen Ergebnis im dritten Quartal um 30 Prozent übertraf der hannoversche Konzern die bereits hohen Erwartungen.

Für das Gesamtjahr wird ein Rekordwert von deutlich mehr als 750 Millionen Euro erwartet. Vor allem die Reifensparte hatte schon im dritten Quartal von Juli bis September dank eines sehr guten Winterreifengeschäftes überdurchschnittlich zugelegt. Die im September in den Dax zurückgekehrte Conti-Aktie reagierte am Mittwoch kaum und notierte am Vormittag leicht mit 0,5 Prozent im Minus bei 29,15 Euro.

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