Autozulieferer
Abschwung setzt Motorenbauer Tognum zu

Der weltweite Wirtschaftsabschwung hat dem Motorenhersteller Tognum zu Jahresbeginn einen Gewinneinbruch eingebrockt. Der Überschuss sei im ersten Quartal um 34,5 Prozent auf 38 Mio. Euro gesunken, teilte der aus MTU Friedrichshafen hervorgegangene Konzern am Mittwoch mit.

HB STUTTGART. Wegen der schleppenden Bestellungen der Kunden seien die Werkskapazitäten nicht ausgelastet, zudem bestelle die Autoindustrie wegen der Absatzkrise deutlich weniger Gelenkwellen.

Der Auftragseingang des mit MAN, Caterpillar und Cummins konkurrierenden Motorenbauers schrumpfte im Auftaktquartal um ein Viertel auf 651 Mio. Euro. Der Umsatz lag mit 642 Mio. Euro 11,7 Prozent unter dem Wert vor Jahresfrist. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (Ebit) sank um 36 Prozent auf 64 Mio. Euro und übertraf damit die Erwartungen von Reuters befragter Analysten. Diese hatten im Schnitt lediglich mit einem bereinigten Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) in Höhe von 61 Millionen Euro gerechnet.

Tognum bekräftigte zugleich seine Prognose für das laufende Jahr. Danach wird der Umsatz um zehn bis 20 Prozent schrumpfen. Die bereinigte operative Marge soll im oberen einstelligen Bereich gehalten werden. Tognum baut und verkauft seit 100 Jahren Dieselmotoren, die unter anderem Baufahrzeuge, Loks, Schiffe, Panzer und Notstrom-Generatoren antreiben.

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