Autozulieferer
Bei Webasto droht offenbar Stellenabbau

Der bayerische Autozulieferer Webasto, der 6 200 Mitarbeiter beschäftigt, steckt einem Zeitungsbericht zufolge in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und will Stellen streichen. Betroffen sollen die Geschäftsbereiche Standheizungen und Klimaanlagen sein.

HB STOCKDORF. Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich zu dem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ nicht äußern. Er dementierte aber weitere Aussagen in dem Artikel, auch in der Klappdachsparte drohe ein Stellenabbau: „Der behauptete Stellenabbau und die hergestellte Verbindung zu den Klappdächern sind unzutreffend.“ Die Sparte stellt laut der Zeitung unter anderem das Klappdach für das VW-Cabrio Eos her.

Webasto hat dem Bericht zufolge im vergangenen Geschäftsjahr bei steigenden Umsätzen einen Gewinnrückgang erlitten. Bei einem Umsatz von rund 1,44 Milliarden Euro sei der Jahresüberschuss um knapp ein Drittel auf 25,7 Millionen Euro gesunken. Die Probleme seien aber nicht existenzbedrohend, meldete die FAZ weiter unter Berufung auf Unternehmenskenner.

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