Autozulieferer
Beru erwartet Umsatzeinbruch

Der jahrelang hochprofitable Autozulieferer Beru ist 2008 tief in die roten Zahlen gerutscht. Restrukturierungsmaßnahmen und die Abgabe des Frankreich-Geschäfts an den Mutterkonzern Borg-Warner hätten zu einem Nettoverlust von 28,4 Millionen Euro geführt.

HB FRANKFURT. Gerechnet hatte Beru nur mit 20 Mio. Euro Minus. 2007 hatte noch ein Gewinn von 30,9 Mio. Euro zu Buch gestanden.

Der Umsatz ging um sieben Prozent auf 409,4 Mio. Euro zurück. Mit einem massiven Einbruch rechnet Beru in diesem Jahr: „Nach derzeitigem Stand wird unser Umsatz 2009 auf einen Wert zwischen 300 und 310 Mio. Euro sinken“, sagte Konzernchef Thomas Waldhier.

Der Verlust der Frankreich-Tochter macht dabei 30 Mio. Euro aus. Das operative Ergebnis - das 2008 bereinigt um Sondereffekte 21 Mio. Euro betrug - werde entsprechend zurückgehen. Der Auftragseingang war bereits im vergangenen Jahr um 17 Prozent geschrumpft.

Borg-Warner ist gerade dabei, Beru von der Börse zu nehmen. Die Aktie notierte am Donnerstag mit 76,45 Euro deutlich über der gebotenen Zwangsabfindung von 73,39 Euro.

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