Autozulieferer
Beru korrigiert Prognose erneut nach unten

Der Autozulieferer Beru hat kurz vor dem Wechsel an der Unternehmensspitze seine Ergebnisprognose erneut nach unten korrigiert. Anhaltende Absatzrückgänge des Handelsgeschäfts seien der Grund für die abgeschwächte Erwartung, teilte der Spezialist für Dieseltechnologie am Freitag in Ludwigsburg mit.

HB LUDWIGSBURG. Beru geht nun von einem operativen Ergebnis (EBIT) zwischen 44 und 47 Millionen Euro im Jahr 2007 aus. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Automobilzulieferer ein EBIT von 53,5 Millionen Euro erzielt.

Die negative Entwicklung im Jahr 2007 hatte sich bereits vor Monaten angekündigt. Bereits im Juni teilte das Unternehmen mit, einen Rückgang auf 47 bis 50 Millionen Euro im Gesamtjahr zu erwarten. Im August erklärte Beru, dass das Ergebnis im ersten Halbjahr mit 24,4 Millionen Euro unter dem EBIT des Vorjahreszeitraums von 30,9 Millionen Euro liegt.

Als Gründe wurden der steigende Preisdruck in der Branche, die hohen Rohstoff-und Energiekosten sowie das witterungsbedingt schwache Handelsgeschäft angeführt. An diesem Montag (1. Oktober) wird Thomas Waldhier den Posten des neuen Vorstandsvorsitzenden bei dem Ludwigsburger Unternehmen antreten. Er folgt auf Marco von Maltzan, der Ende Juni bei Beru ausgeschieden war. Gründe für die Trennung „im gegenseitigen Einvernehmen“ wurden damals nicht genannt.

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