Autozulieferer
Bosch kauft in Asien zu

Mit dem Starter- und Generatoren-Hersteller Unipoint aus Taiwan will Bosch seine Kfz-Sparte stärken. Die Übernahme muss noch von den Behörden genehmigt werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
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StuttgartDer Autozulieferer Bosch will sein Kfz-Ersatzteilgeschäft mit der Übernahme des Starter- und Generatoren-Herstellers Unipoint aus Taiwan stärken. Mit der Übernahme könne Bosch zudem Temperaturregler anbieten und bekomme für die Produktion von Wischerblättern einen weiteren Standort in Asien, teilte der Stuttgarter Konzern am Mittwoch mit.

Die Unipoint-Gruppe erzielte 2010 mit knapp 2400 Mitarbeitern an zwei Produktionsstandorten in China und Taiwan einen Umsatz von 124 Dollar (umgerechnet 87 Millionen Euro). Über den Kaufpreis sei mit der Gründerfamilie von Unipoint Stillschweigen vereinbart worden, die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt behördlicher und kartellrechtlicher Genehmigungen. Bosch setzte mit Kfz-Ersatzteilen und -Werkstattservice im Jahr 2010 weltweit mit gut 10.000 Mitarbeitern rund 4,1 Milliarden Euro um.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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