Autozulieferer Bosch schickt 980 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Autozulieferer Bosch schickt 980 Mitarbeiter im September und Oktober für jeweils sechs Tage in Kurzarbeit. Grund ist vor allem die schwache Nachfrage nach Dieselsystemen.
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Autozulieferer Bosch schickt wegen schwacher Nachfrage 980 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Quelle: dpa

Autozulieferer Bosch schickt wegen schwacher Nachfrage 980 Mitarbeiter in Kurzarbeit.

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FrankfurtDer Autozulieferer Robert Bosch schickt wegen der schwachen Nachfrage nach Dieselsystemen knapp 1000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Am Standort Bamberg würden 980 von insgesamt 7300 Beschäftigten im September und Oktober für jeweils sechs Tage in Kurzarbeit gehen, erläuterte ein Konzernsprecher am Mittwoch. Darauf habe sich das Management mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall verständigt.

Grund sei die Krise bei Dieselfahrzeug-Herstellern vor allem in Südeuropa, die wegen der mauen Konjunktur weniger Fahrzeuge verkauften und teilweise selbst mit Kurzarbeit und Produktionsunterbrechungen reagierten. Ob auch in den folgenden Monaten Kurzarbeit gefahren werde, hänge von der weiteren Entwicklung der Nachfrage ab.

Ansonsten seien keine weiteren Mitarbeiter im Bosch-Konzern in Kurzarbeit, betonte der Sprecher. Bosch beschäftigt in Deutschland rund 120.000 Mitarbeiter an 80 Standorten, weltweit sind es mehr als 300.000 Beschäftigte. Wegen der Auto-Absatzkrise in Europa kämpfen vor allem Massenhersteller und deren Zulieferer mit den Kosten. Bei der GM -Tochter Opel arbeiten deshalb fast 10.000 Beschäftigte im September kurz, im Kölner Werk des Konkurrenten Ford sind es rund 4000 Mitarbeiter.

  • rtr
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