Autozulieferer
Conti legt das beste Quartal seit vier Jahren hin

Continental ist wieder auf Kurs und hat das beste Quartalsergebnis seit Ende 2007 hingelegt. Die steigenden Rohstoffkosten bereiten allerdings Sorge.
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HannoverDer Autozulieferer Continental ist mit einem Gewinnsprung in das Jahr gestartet. Das Konzernergebnis sei im ersten Quartal um 62 Prozent auf 368 Millionen Euro nach oben geschnellt, teilte der Hannoveraner Konzern am Donnerstag mit. Je Aktie stand ein Gewinn von 1,84 Euro in den Büchern nach 1,14 Euro vor Jahresfrist. Zu dem kräftigen Gewinnanstieg habe auch ein einmaliger Steuerertrag von 68,2 Millionen Euro beigetragen.

„Wir haben mit dem sehr guten Start ins neue Jahr den Grundstein dafür gelegt, unsere Jahresziele aus heutiger Sicht sicher zu erreichen“, bekräftigte Conti-Chef Elmar Degenhart. Die Rohstoffkosten besonders bei Naturkautschuk blieben aber eine Herausforderung. Der Konzern wolle zusätzliche flüssige Mittel von mindestens 500 Millionen Euro generieren und die Nettoverschuldung bis Jahresende unter sieben Milliarden Euro drücken.

Schon vor kurzem ging von der Hauptversammlung von Europas zweitgrößtem Autozulieferer eine klare und erfreuliche Botschaft aus: In Hannover herrscht wieder Normalität. Conti, seit fast frei Jahren Mittelpunkt einer der größten Übernahmespektakel der deutschen Unternehmensgeschichte und seit 2009 vom fränkischen Familienunternehmen Schaeffler dominiert, kehrt zu soliden Verhältnissen zurück.

Die Niedersachsen schreiben ordentliche schwarze Zahlen, stellen ihren Anlegern, darunter fast 40 Prozent freie Aktionäre, ab dem kommenden Jahr nach dann drei Jahren Pause eine Dividende in Aussicht - und dürften absehbar erneut in den Spitzenindex Dax aufsteigen.

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