Autozulieferer
Conti-Reifenwerk geht nicht an Dubai

Gespräche beendet: Das Conti-Reifenwerk im französischen Clairoix wird nicht an den arabischen Investor MAG verkauft. Die Gespräche seien an fehlenden Grundlagen gescheitert, über den Preis sei noch gar nicht gesprochen worden, sagte ein Conti-Sprecher.

HB HANNOVER/DUBAI. Die Verkaufsgespräche zwischen dem finanziell angeschlagenen Autozulieferer Continental und dem Investor MAG in Dubai über das Pkw-Reifenwerk im französischen Clairoix sind gescheitert. Continental teilte am Montag in Hannover mit, die Verhandlungen seien einvernehmlich beendet worden. Beide Parteien hätten intensive Diskussionen geführt, aber schließlich keine gemeinsame Basis für weitere Verhandlungen finden können. Über den Preis sei noch gar nicht gesprochen worden, die Gespräche seien an fehlenden Grundlagen gescheitert, sagte ein Conti-Sprecher.

Die Handelsgesellschaft MAG hatte Interesse an der Conti - Reifentechnologie und dem Reifenwerk in Frankreich gezeigt. Dieses hat Continental angesichts der Branchenkrise bereits dichtgemacht.

Der französische Industrieminister Christian Estrosi forderte von Continental "Solidarität" mit den Beschäftigten von Clairoix. Die französische Regierung werde darauf achten, "dass Continental die nötigen Mittel für einen Plan zur Rettung der Beschäftigung" beibringe, sagte Estrosi im französischen Rundfunk.

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