Autozulieferer
Conti stoppt Verkauf von Fuel Supply Systems

Continental hat den geplanten Verkauf ihrer Kraftstoffsparte Fuel Supply Systems gestoppt. "In der aktuellen Situation war es schwierig, einen angemessenen Preis zu bekommen", sagte eine Sprecherin der Antriebssparte Powertrain.

HB REGENSBURG. Zudem habe sich der Automobilzulieferer mit der IG Metall und den Arbeitnehmervertretern auf schnellstmögliche Verhandlungen über Kostensenkungen an den drei deutschen Standorten verständigt.

Im Januar solle der Sanierungsplan ausgearbeitet werden, sagte die Sprecherin. Derzeit seien die Kostenstrukturen von Fuel Supply Systems "nicht wettbewerbsfähig". Dennoch sehe Conti die Chance, den Bereich wieder zu einem profitablen Geschäft zu machen. "Da kann man was machen aus dem Bereich", sagte die Sprecherin.

Ursprünglich hatte Conti das wenig rentable Geschäftsfeld verkaufen wollen, da es nicht zum Kerngeschäft gehöre. Im Oktober hatte der Conti-Vorstandsvorsitzende Karl-Thomas Neumann zu Dow Jones Newswires gesagt, dass es "sehr konkrete" Gespräche gibt. Mit einer Entscheidung sei "auf jeden Fall" noch in diesem Jahr zu rechnen.

Das Geschäft mit Systemen zur Kraftstoffförderung und Tankentlüftung hat an seinen Standorten in Europa, Amerika und Asien rund 3500 Mitarbeiter.

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