Autozulieferer
Continental stoppt Verkauf der Kraftstoffsparte

Die Chaostage bei Continental gehen weiter: Der vor der Übernahme durch den Konkurrenten Schaeffler stehende Autozulieferer hat den geplanten Verkauf seiner Kraftstoffsparte Fuel Supply Systems abgebrochen.

HB HANNOVER. Eine Sprecherin begründete den Schritt am Montag damit, dass die IG Metall Verhandlungen über Kostensenkungen zugestimmt habe. Diese sollten im Januar beginnen. Ursprünglich wollte Conti den Bereich verkaufen, da dieser nicht zum Kerngeschäft zählt.

Die Sprecherin räumte ein, dass auch das derzeitige wirtschaftliche Umfeld bei der Verkaufsabsage eine Rolle gespielt habe. Im Bereich Kraftstoffversorgung arbeiten bei Conti 3 500 Mitarbeiter, 1 300 davon in Deutschland.

2007 kam das Segment auf einen Umsatz von 450 Mio.Euro. Conti hatte im Zuge des Umbaus seines Autoelektronik-Bereichs Powertrain einen Verkauf von Fuel Supply erwogen.

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