Autozulieferer
Delphi rutscht noch tiefer in Verlustzone

Der angeschlagene US-Autozulieferer Delphi ist zum Jahresstart tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Auch der Umsatz ging zurück. Das Unternehmen kämpft weiterhin, um aus der Insolvenz zu kommen.

HB TROY. Der Verlust im ersten Quartal sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 533 auf 589 Mill. Dollar gestiegen, teilte Delphi am Freitag am Sitz in Troy (Michigan) mit. Der Umsatz fiel von 5,7 auf 5,3 Mrd. Dollar. Den Großteil des Geschäfts macht Delphi weiter mit der ehemaligen Mutter General Motors (GM).

Delphi versucht seit zwei Jahren, aus der Insolvenz herauszukommen. Unmittelbar vor dem erhofften Abschluss einer nötigen Umschuldung hatte Anfang April eine Investorengruppe ihre Zusage zurückgezogen. Nun teilte Delphi mit, den Kreditrahmen von 4,1 auf 4,35 Mrd. Dollar aufgestockt und darüber hinaus Zusagen für weitere Hilfen von GM bekommen zu haben.

Das Unternehmen mit Sitz in Troy braucht mehrere Mrd. Dollar, um Gläubiger zu bedienen und aus der Insolvenz zu kommen. Eine weitere Verzögerung oder gar ein Scheitern der Sanierung von Delphi wäre auch für GM angesichts eigener Milliardenverluste ein großes Problem. Die Verhandlungen mit den Gläubigern und Investoren waren zuletzt auch durch die Finanzmarktkrise ins Stocken geraten.

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