Autozulieferer
Delphi verdoppelte Milliardenverlust

Der insolvente US-Autozulieferer Delphi hat seinen Verlust 2006 wegen hoher Sanierungskosten mehr als verdoppelt. Zum Jahresende machte dem Konzern zudem das wegbrechende Geschäft mit der ebenfalls kriselnden Ex-Mutter GM zu schaffen.

HB CHICAGO. Im Gesamtjahr kletterte der Nettoverlust auf 5,5 Milliarden Dollar von 2,4 Milliarden Dollar im Vorjahr, wie Delphi am Dienstag mitteilte. Der Anstieg beruhte im Wesentlichen auf Belastungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung, also etwa Kosten für die Frühverrentung von rund 20.000 Mitarbeitern. Der Umsatz sank im vergangenen Jahr auf 26,4 Milliarden Dollar von 26,9 Milliarden Dollar.

Im letzten Vierteljahr des Jahres weitete Delphi den Verlust auf 853 Millionen Dollar aus von 828 Millionen Dollar. Der Umsatz sank auf 6,4 Milliarden Dollar von 6,8 Milliarden Dollar. Grund waren vor allem die geringeren Einnahmen von GM. Alle anderen Erlöse lagen in etwa auf Vorjahresniveau. Delphi kündigte weitere Verluste an, so lange die hohe Kostenbasis in den USA nicht angegangen werde und die Restrukturierung andauere. Die Firma steht seit Oktober 2005 unter Gläubigerschutz.

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