Autozulieferer
Edscha streicht 90 Stellen

Der insolvente Autozulieferer Edscha wird den größten Teil seiner Mitarbeiter in Deutschland weiterbeschäftigen. Lediglich 90 der insgesamt 2300 Stellen würden gestrichen, teilte Insolvenzverwalter Jörg Nerlich am Montag mit. Die Suche nach einem Investor sei in vollem Gange.

HB DÜSSELDORF. Angesichts der zahlreichen Interessenten für die Gruppe oder einzelne Geschäftseinheiten werde der Verkauf wohl im Sommer über die Bühne gehen. Das Amtsgericht Wuppertal hatte zum 1. Mai das Insolvenzverfahren über das Vermögen der deutschen und europäischen Gesellschaften der Edscha-Gruppe eröffnet. Nerlich kündigte an, dass der Geschäftsbetrieb unter seiner Verantwortung in vollem Umfang weitergeführt werde. Den bisherigen Vorstand habe er als Berater verpflichtet. Der Remscheider Konzern, der mehrheitlich dem Finanzinvestor Carlyle gehört, hatte Anfang Februar wegen der Absatzkrise in der Autoindustrie für die europäischen Standorte mit insgesamt 4200 Beschäftigten einen Insolvenzantrag gestellt. Der Hersteller von Scharniersystemen und Cabrio-Dachsystemen setzte im Geschäftsjahr 2007/08 mit weltweit 5800 Mitarbeitern rund eine Mrd. Euro um.

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