Autozulieferer
Elring-Klinger macht Gewinne trotz Krise

Der Automobilzulieferer Elring-Klinger hat auch im zweiten Quartal die Gewinnzone klar erreicht und dabei die Erwartungen der Analysten noch übertroffen.

HB DETTINGEN/ERMS. Gleichzeitig legte sich der Dichtungsspezialist auf eine Prognose für das Gesamtjahr fest. Demnach soll 2009 ein Umsatz von 540 bis 580 Mio. Euro und eine Marge auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen acht und zehn Prozent erzielt werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Zuvor hatte das auf Zylinderkopf- und Spezialdichtungen sowie Abschirmteile spezialisierte Unternehmen je nach Marktentwicklung auch ein pessimistischeres oder ein optimistischeres Szenario für möglich gehalten. Wegen der unsicheren Marktlage sei die Prognose aber weiterhin mit Risiken behaftet, hieß es.

Im zweiten Quartal sank der Umsatz wegen der gedrosselten Automobilproduktion im Vergleich zum Vorjahr um über ein Viertel auf 138,2 Mio. Euro. Das Ebit ging von 31,2 Mio. auf 15,8 Mio. Euro zurück. Damit wurde eine Ebit-Marge von 11,4 Prozent erzielt. Unterm Strich verbuchte die im MDax gelistete Gesellschaft nur noch 8 Mio. Euro nach 19,2 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten hatten im Schnitt aber nur mit 4,5 Mio. Euro gerechnet. Zum Handelsauftakt notierte die Aktie mit 4,93 Prozent im Plus bei 13,20 Euro.

Trotz der weiterhin niedrigen Auslastung der Fertigung sei im zweiten Quartal tendenziell eine Belebung der Pkw-Produktion spürbar gewesen, teilte das Unternehmen weiter mit. Das Lkw-Geschäft war jedoch weiterhin schwach und auch die Aufträge aus dem Maschinen- und Anlagenbau gingen zurück. Stabiler als das Geschäft mit den Herstellern zeigte sich das Ersatzteilgeschäft.

Die Talfahrt bei den Auftragseingängen wurde im Vergleich zum ersten Quartal leicht abgebremst. Mit 148,8 Mio. Euro gingen jedoch im Jahresvergleich über ein Fünftel weniger neue Order ein.

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