Autozulieferer
Elring-Klinger mit Ergebniseinbruch

Der Autozulieferer Elring-Klinger hat 2008 einen massiven Ergebniseinbruch verzeichnet, will aber durch Einsparungen auch beim Personal weiterhin schwarze Zahlen schreiben. Derzeit trenne sich der Konzern von allen 250 befristet Angestellten.

HB DETTINGEN/STUTTGART. Außerdem solle die für Mai 2009 vereinbarte Lohnerhöhung um 2,1 Prozent auf Dezember verschoben werden, kündigte der Vorstandsvorsitzende Stefan Wolf am Montag in Stuttgart an.

2008 hatte der Dichtungsspezialist aus Dettingen/Erms (Kreis Reutlingen) unterm Strich 39,8 Mio. Euro verdient, 47,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz stieg ausschließlich durch Zukäufe um 8,2 Prozent auf 657,8 Mio. Euro. Vor Steuern und Zinsen sank das Ergebnis (EBIT) um 40,9 Prozent auf 71,5 Mio. Euro.

"Wir haben Rückgänge im Bereich der Produktion, die fast atemberaubend sind", sagte Wolf. Durch den abrupten Nachfrage- Rückgang habe der Auftragsbestand Ende 2008 um 14,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Vom 2. Halbjahr 2009 an stelle sich Elring-Klinger allerdings darauf ein, dass sich der Fahrzeugmarkt auch durch die weltweiten Konjunkturprogramme belebt. 2010 sollen Umsatz und EBIT dann wieder über dem Niveau von 2008 liegen.

Dafür sei ein harter Sparkurs aber unausweichlich. Im laufenden Jahr sollten die Sach- und Personalkosten um zehn Mio. Euro gedrückt werden, kündigte Wolf an. Vor allem in der Lagerhaltung gebe es Einsparpotenzial. Kürzungen im Bereich Forschung und Entwicklung schloss der Vorstandsvorsitzende hingegen aus. Das sei eine Investition für die Zeit nach der Wirtschaftskrise, sagte er.

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