Autozulieferer
Geschäft in USA und Europa bringt Norma voran

Norma sieht positive Signale im Euroraum und in den USA. Nach einem satten Umsatzanstieg bekräftigt der Autozulieferer seine Jahresziele. Im Abgasskandal um den Großkunden VW sieht das Unternehmen nicht nur Risiken.

FrankfurtUngeachtet des VW-Abgasskandals setzt der Auto- und Industriezulieferer Norma auf gute Geschäfte in Westeuropa und den USA. Ein moderater Aufschwung und die gewachsene Industrieproduktion im Euroraum schoben zuletzt den Umsatz in Europa an, wie das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt am Mittwoch mitteilte.

In den USA profitierten die Hessen vor allem von der Übernahme des Wasserspezialisten NDS. Aus beiden Regionen gebe es weiter positive Signale. Nach einem Anstieg des Gesamtumsatzes um fast 32 Prozent auf 218,3 Millionen Euro und des bereinigten Betriebsgewinns (Ebita) um knapp 35 Prozent auf 39,3 Millionen Euro im dritten Quartal bekräftigte der MDax-Konzern seine Jahresziele.

Infolge des Skandals um manipulierte Abgaswerte sieht die Firma, die VW zu ihren Großkunden zählt, nicht nur Risiken: So könne die Diskussion um die Einhaltung von Diesel-Emissionsstandards zwar die Nachfrage nach bestimmten Zulieferprodukten schmälern, heißt es im Zwischenbericht. Aus einer möglichen Verschärfung von Abgasnormen könnten sich aber auch Chancen ergeben.

Norma fertigt unter anderem Verbindungen für Motoren, die den Kraftstoffverbrauch senken. Die Autosparte, zu der auch das VW-Geschäft gehört, trägt 33 Prozent zum Norma-Gesamtumsatz bei. Den VW-Anteil bezifferte Norma zunächst nicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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