Autozulieferer Grammer stabilisiert sich in Gewinnzone

2009 war für Grammer ein sehr schwieriges Jahr. Doch nun hat sich der Autozulieferer stabilisiert. Im dritten Quartal erreichte Grammer erneut schwarze Zahlen – und das trotz eines Sondereffektes.
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Die Mitarbeiter von Grammer haben wieder gut zu tun. Quelle: dpa

Die Mitarbeiter von Grammer haben wieder gut zu tun.

(Foto: dpa)

HB MÜNCHEN. Im vergangenen Quartal erwirtschaftete das Oberpfälzer Unternehmen einen Gewinn von einer Million Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Grammer noch einen Verlust von gut acht Mio. Euro geschrieben. Im Vergleich zum zweiten Quartal ging der Gewinn allerdings um fast sieben Mio. Euro zurück, da Grammer seine neu aufgestellte Kreditstruktur mehr Zinsen kostet und auch Währungseffekte das Finanzergebnis belasteten.

Die steigende Nachfrage der Autohersteller nach Komponenten und Sitzen ließ den Umsatz von Grammer binnen Jahresfrist um fast ein Drittel auf 233 Mio. Euro ansteigen. Vor allem in Asien und in Übersee liefen die Geschäfte blendend. Nach harten Personaleinschnitten sieht die Firma nun das Schlimmste überwunden.

Im vierten Quartal dürfte sich die Entwicklung seit Jahresbeginn fortsetzen, hieß es. Für das Gesamtjahr geht der Spezialist für Auto-Interieur und Fahrzeugsitze wie zuletzt von einem Umsatzplus von einem Fünftel auf gut 870 Mio. Euro aus. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) veranschlagt das Unternehmen auf um die 30 Mio. Euro.

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