Autozulieferer
Leoni erleidet Gewinneinbruch

Auf der Hauptversammlung des Autozulieferers Leoni verkündet Klaus Probst einen voraussichtlichen Quartalsverlust. Allerdings geht Probst von einem deutlich besseren zweiten Halbjahr aus. Die Aktie reagiert.
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StuttgartDer Autozulieferer Leoni hat im Zuge der Absatzkrise der Autoindustrie in Europa einen Gewinneinbruch verbucht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei im ersten Quartal voraussichtlich auf 38,5 Millionen Euro von 94,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte der auf Kabel und Kabelsysteme spezialisierte Ausrüster am Dienstag auf der Hauptversammlung in Nürnberg mit.

Das Vorjahresquartal sei durch Einmalerträge positiv beeinflusst gewesen, zudem habe Leoni zu Beginn dieses Jahres Anlaufkosten und Vorleistungen finanzieren müssen. Der Umsatz schrumpfte von Januar bis März auf 959 Millionen Euro, vor Jahresfrist hatte Leoni noch 969,1 Millionen Euro erlöst.

Der Start in das neue Geschäftsjahr sei "erwartungsgemäß verhalten" verlaufen, teilte das Management mit. Wesentliche Stütze seien die Geschäfte in Nordamerika und Asien. Das zweite Halbjahr 2013 werde sich besser als die ersten sechs Monate entwickeln. Leoni bestätige daher die Prognose für das Gesamtjahr, wonach ein Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro und ein operativer Gewinn (Ebit) von rund 170 Millionen Euro erreicht werden sollen. An der Börse legten die Aktien des Autozulieferers um knapp zwei Prozent zu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Autozulieferer: Leoni erleidet Gewinneinbruch"

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  • So ganz verstehen kann ich das wieder aufgeflammte Interesse an dem Laden nicht.

    Wenn man sich deren Hauptumsatzträger anschaut, sehe ich weit und breit nur Commodities. Kopierbar, wenig originell und in Zukunft durch andere Technologien bedroht. Was da für eine Zukunft drinsteckt, sieht man am Kupferpreisrechner.

    Da gibts auch bei Automobil viele zukunftsfähigere Werte.

    Wahrscheinlich sehen nur die Analysten hier noch Chanchen. Die Experten schauen gelangweilt weg.

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