Autozulieferer
Leoni hat noch immer Appetit auf Übernahmen

Der Nürnberger Autozulieferer Leoni hat nach seiner jüngsten Übernahme in Frankreich weitere Zukäufe nicht ausgeschlossen. Das sagte Vorstand Uwe Lamann am Dienstag in München. Die Franken haben in den vergangenen Jahren rund 20 Firmen geschluckt.

HB NÜRNBERG. Transaktionen seien aber eher in der Sparte Draht & Kabel denkbar. Die jetzt übernommene Bordnetzsparte des französischen Wettbewerbers Valeo werde nächstes Jahr noch keinen positiven Beitrag zum operativen Ergebnis beitragen, hieß es weiter. Das gehe vor allem auf Integrationskosten zurück.

Wie das im MDAX notierte Unternehmen am Dienstag in Nürnberg mitteilte, liegt der Kaufpreis bei 255 Millionen Euro. Mit dem Abschluss der Transaktion rechnen die Franken zum 1. Januar 2008.

Mit dem Erwerb des Bordnetz-Geschäfts von Valeo, das im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von rund 543 Millionen Euro erwirtschaftete, würde Leoni nach eigenen Angaben zum führenden europäischen Anbieter von Bordnetz-Systemen für die Automobilindustrie aufsteigen und sich zudem einen Zugang zum französischen Markt sichern.

Insgesamt beschäftigt Valeo Connective Systems rund 11 700 Mitarbeiter in zwölf Produktionsstandorten sowie in mehreren Forschungs- und Entwicklungszentren.

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