Autozulieferer
Magna schafft es haarscharf in die schwarzen Zahlen

Die Krise der Autobranche macht dem abgeblitzte Auto-Zulieferer Magna weiter schwer zu schaffen. Der österreichisch-kanadische Konzern schaffte es zuletzt nur haarscharf in die schwarzen Zahlen.
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HB WIEN/TORONTO. Der bei Opel abgeblitzte Auto-Zulieferer Magna hat es zuletzt nur haarscharf in die schwarzen Zahlen geschafft. Die Krise der Autobranche macht dem österreichisch-kanadischen Konzern weiter schwer zu schaffen.

Im dritten Quartal stand nach zuvor tiefroten Zahlen unter dem Strich ein kleines Plus von 51 Mio. Dollar (35 Mio Euro). Ein Jahr zuvor hatte Magna ein Minus von 215 Mio. Dollar verbucht. Auch nach den ersten neun Monaten des laufenden Jahres blieb ein Verlust von 354 Mio. Dollar.

Der Umsatz fiel im dritten Quartal um 16 Prozent auf knapp 4,6 Mrd. Dollar, teilte der Konzern am Donnerstagabend im kanadischen Toronto mit. Die Autobranche habe in dieser Zeit die Produktion in Europa um neun Prozent auf 2,9 Mio. Autos gedrosselt. In Nordamerika sei sie im Vergleich zum Vorjahr sogar um 20 Prozent auf 2,3 Mio. Stück gefallen.

Magna hatte über Monate hinweg als fast sicherer neuer Investor für den deutschen Autobauer Opel gegolten. Vor wenigen Tagen machte die Opel-Mutter General Motors (GM) überraschend eine Kehrtwende. GM will die Tochter nun selbst sanieren. Der größte US-Autobauer und Opel gehören aber weiterhin zu den wichtigsten Kunden des Zulieferers Magna.

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