Autozulieferer
Mahle kauft Slowenen Letrika

Für den Ausbau seines Mechatronik- und Elektrik-Bereichs plant der Stuttgarter Autozulieferer Mahle den Kauf des slowenischen Konzerns Letrika. Er profitiert dabei von einer groß angelegten Privatisierung in Slowenien.
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StuttgartDer Stuttgarter Mahle-Konzern will die Mehrheit am slowenischen Autozulieferer Letrika übernehmen. Mit Hilfe des Zukaufs wollen die Schwaben den Aufbau des Geschäftsbereichs Mechatronik und Elektrik vorantreiben, wie der Konzern am Montag in Stuttgart mitteilte. Letrika produziert Elektromotoren, Starter und Generatoren sowie elektrische Antriebssysteme.

Einen Preis für den Mehrheitsanteil von 54 Prozent nannte Mahle nicht. Das slowenische Unternehmen hatte zuletzt 2416 Mitarbeiter und machte einen Umsatz von 242,5 Millionen Euro. Mahle hatte 2013 zuletzt knapp sieben Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

Möglich mache die Übernahme die Privatisierungsoffensive bisher mehrheitlich staatlich kontrollierter Unternehmen in Slowenien. Mahle rechnet mit einem Abschluss der Übernahme im zweiten Halbjahr. Entsprechende Vereinbarungen seien unterzeichnet. Der Abschluss stehe noch unter Vorbehalt der Kartell- und Aufsichtsbehörden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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