Autozulieferer
Norma peilt Wachstum in den USA an

Norma will von der guten US-Konjunktur profitieren, Impulse sind zuletzt vor allem vom Automarkt gekommen. Der Zulieferer aus Hessen hatte zuletzt zwei US-Konzerne übernommen und geht daher von zusätzlichen Umsätzen aus.
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FrankfurtGestärkt durch seine jüngsten Zukäufe in den USA will der Industrie- und Autozulieferer Norma in diesem Jahr von der Konjunkturerholung in Amerika profitieren. Insgesamt peilt das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt ein organisches Umsatzwachstum von rund vier bis sieben Prozent an, nach 6,5 Prozent 2014.

Durch die Übernahmen des Wassermanagement-Spezialisten NDS und des Verbindungstechnikers Five Star Clamps sei 2015 mit zusätzlichen Umsätzen von rund 110 Millionen Euro zu rechnen, teilte der MDax -Konzern am Mittwoch mit. Aber auch ohne die Neulinge im Konzern werde eine solide Entwicklung in Amerika erwartet, wo die Umsätze 2014 um fast ein Viertel zulegten. Impulse kamen vor allem vom Automarkt.

Auch in Europa setzen die Hessen auf die Automobilbranche als Wachstumsmotor. Positive Effekte werden auch durch neue EU-Auflagen für Motoreneffizienz erwartet. Insgesamt geht der Spezialist für Verbindungstechnik von einem moderaten Wachstum in Europa aus und peilt in Asien ein deutliches Umsatzplus an.

In China dürften strengere Abgasnormen das Geschäft trotz verhaltener Konjunkturprognosen in Schwung halten, hieß es. Norma habe seinen Wachstumskurs 2014 fortgesetzt, erklärte Vorstandschef Werner Deggim. So kletterte der Umsatz binnen Jahresfrist nach endgültigen Zahlen um gut neun Prozent auf knapp 695 Millionen Euro.

Das bereinigte Ergebnis (Ebita) legte um knapp acht Prozent auf 121,5 Millionen Euro zu. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 2,24 Euro (2013: 1,95). Norma will die Dividende um fünf Cent auf 75 Cent je Anteilsschein erhöhen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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