Autozulieferer
Rückenwind für TMD Friction

Der rheinische Autozulieferer TMD Friction bekommt Rückenwind für seinen geplanten Börsengang. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsnote von „B+“ von „B“ angehoben.
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FrankfurtS&P erklärte, der Hersteller von Bremsbelägen werde seine im Aufschwung konstant verbesserte operative Umsatzrendite auch in den nächsten Quartalen halten können. Insgesamt sei 2011 eine Ebitda-Marge von fast zehn Prozent zu erwarten. Das Leverkusener Unternehmen sei aber immer noch riskant finanziert. TMD hatte 2010 mit einer Hochzins-Anleihe über 160 Millionen Euro ein Gesellschafterdarlehen getilgt.

Der Finanzinvestor Pamplona versucht TMD Friction Kreisen zufolge noch in diesem Jahr zu verkaufen. Das Unternehmen habe UBS beauftragt, die Chancen für einen Börsengang in den nächsten Monaten auszuloten, hatte Reuters erfahren. Die Londoner Gesellschaft Pamplona, die TMD Friction 2009 aus der Pleite gerettet hatte, sei aber weiter für einen strategischen Käufer offen. In Branchenkreisen wird der Firmenwert von TMD Friction auf rund 600 Millionen Euro beziffert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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