Autozulieferer
Schicksal von Stankiewicz weiter ungewiss

Die Zukunft des von Insolvenz bedrohten Autozulieferers Gimotive/Stankiewicz mit einem Werk in Friedrichroda ist weiter offen. Doch der Betriebsrat hat noch Hoffnung.

HB CELLE/FRIEDRICHRODA. Die Gespräche zur Weiterführung des Geschäftsbetriebes wurden fortgesetzt, nachdem sie am Montag zunächst ohne Ergebnis beendet wurden, teilte das Unternehmen in Adelheidsdorf bei Celle mit. Die Beratungen der Geschäftsführung mit Banken, Gesellschaftern und Vertretern der niedersächsischen Landesregierung sollten bis in die Abendstunden laufen.

Der Betriebsratsvorsitzende Gerhard Thies ging nicht davon aus, dass es noch am Dienstag zu einem Ergebnis kommen würde. Er sei aber weiter zuversichtlich. Es geht um 600 Jobs in der Region und weltweit bis zu 2300 Arbeitsplätzen. Das Unternehmen, das unter anderem Schallisolationen und Gummi-Bodenbeläge produziert, ist wegen der Finanz- und Autokrise in Zahlungsnot geraten. Seit einer Woche laufen Gesprächen, eine langfristige Lösung zur Sicherung der Zukunft des Autozulieferers zu finden. Die Banken hatten zunächst ihre Kreditkündigungsrechte ausgesetzt und damit Aufschub gewährt.

Gimotive/Stankiewicz hat in Deutschland neben dem Hauptstandort Adelheidsdorf bei Celle mit rund 600 Beschäftigten Standorte auch in Hamburg, Hameln, Bad Friedrichshall (Baden-Württemberg), Straubing (Bayern) und Friedrichroda. Im Jahr 2007 erzielte die Gruppe einen Umsatz von rund 272 Mio. Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%