Autozulieferer wächst nur im Ausland
Eberspächer drängt auf asiatische Märkte

Der Automobil-Zulieferer Eberspächer will seine internationale Präsenz deutlich ausbauen. Dabei hat der Abgas- und Standheizungs-Spezialist vor allem die Märkte Asiens und Osteuropas im Blick. Aber auch ins Nordamerika-Geschäft – dort nahm der Bereich Abgastechnik 2004 die Produktion auf und erzielte bereits über 50 Mill. Euro Umsatz – investiert das Familienunternehmen kräftig.

wb ESSLINGEN. Im vergangenen Jahr stiegen die Auslandsumsätze um 26 Prozent auf 734 (581) Mill. Euro, der Auslandsanteil am Umsatz erreichte erstmals 50 Prozent. Damit war es nur das internationale Geschäft, das das Umsatzwachstum der Gruppe um zehn Prozent auf 1,47 Mrd. Euro trug. Der Inlandsumsatz ging um drei Prozent zurück. Immerhin gelang es, nach 12,7 Mill. Euro Vorjahres-Verlust wieder einen Nettogewinn von 6,5 Mill. Euro auszuweisen.

Im Inland, wo immer noch 3 270 der weltweit 5 120 Beschäftigten arbeiten, gehe es jetzt vor allem um den Erhalt der Standorte, erläuterte der geschäftsführende Gesellschafter Günter Baumann. Im Vordergrund steht dabei die Modernisierung des Unternehmens.

Zum Jahresende will sich Günter Baumann zurückziehen und als Nachfolger von Helmut Eberspächer den Vorsitz im Beirat übernehmen. Sohn Heinrich Baumann, 38 und seit eineinhalb Jahren in der Geschäftsführung, wird die Gruppe dann mit Martin Peters führen.

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